Kurzportrait der GAL
Die Gesellschaft für Angewandte Linguistik existiert bereits seit 1968 und ist mit rund 1.000 Mitgliedern der mitgliederstärkste linguistische Fachverband der Bundesrepublik Deutschland. Ihr gehören Einzelpersonen an, die in Forschung, Lehre und Praxis der Angewandten Linguistik tätig sind, sowie auch Institutionen, z.B. neusprachliche Seminare und Institute, Sprachenzentren und Bibliotheken.
Die GAL ist entsprechend ihrer Satzung politisch unabhängig. Sie dient ausschließlich gemeinnützigen Zwecken: Förderung der Angewandten Linguistik auf allen Gebieten und Austausch wissenschaftlicher Ergebnisse wie praktischer Erfahrungen.
Die GAL hat zurzeit 15 Sektionen, die wesentliche inhaltliche Arbeitsschwerpunkte dauerhaft repräsentieren. Darüber hinauswidmen sich die GAL-Mitglieder aber noch vielen weiteren Arbeitsfeldern.
Ein 5-köpfiger gewählter Vorstand leitet die GAL; er wird durch einen Beirat und zwei Pressesprecher unterstützt.
Die GAL gibt die Buchreihe forum Angewandte Linguistik (fAL) und die Zeitschrift für Angewandte Linguistik (ZfAL), heraus. Zudem war sie Inititator des Lehrbuchs Angewandte Linguistik, in dem wesentliche Arbeitsfelderfür ein studentisches Publikum an zahlreichen Beispielen erläutert werden.
Die Jahrestagungen der GAL finden jeden September an wechselnden Orten zu verschiedenen aktuellen Themenschwerpunkten und mit ca. 300 bis 500 Teilnehmern statt. Sie sind für alle Interessierten offen.
Die GAL ist Mitglied in der Association de Linguistique Appliquée (AILA), dem internationalen Dachverband von Fachgesellschaften der Angewandten Linguistik aus über 40 Ländern weltweit. Sie kooperiert mit Institutionen und Organisationen aus Politik und Wirtschaft in bildungspolitischen und praktischen Fragen.
Die GAL besitzt bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) das Vorschlagsrecht für die Wahl der Fachvertreter im Bereich „Allgemeine und Angewandte Sprachwissenschaft“.
