Kurzbericht zur Arbeit der Sektion Fachkommunikation 2010–2012

 

Sitzungen

Die Sektion hat auf der GAL-Jahrestagung 2010 selbstständig getagt. Auf der Sektionentagung in Erlangen 2011 hat die Sektion teilweise selbständig, teilweise in Kooperation mit der Sektion Übersetzungs- und Dolmetschwissenschaft getagt.

Schwerpunktthemen

2010: Fachkommunikationskompetenzen: Ihre Vermittlung in Schule, Hochschule und Beruf

2011: Fachkommunikation und Wissen: Vermittlung fachlicher Inhalte im schulischen und beruflichen Kontext

Liste der Vorträge 2010

Angelika Redder (Hamburg)

Von der ‘Bildungssprache’ zur ‘alltäglichen Wissenschaftssprache’ (40 TeilnehmerInnen)

 

Catherine Jaeger (Braunschweig) / Axel Polletti (Passau)

Die Entwicklung von Fachkommunikationskompetenz in Fremdsprachen: Zwei Modelle im Vergleich (35 TeilnehmerInnen)

Fabienne Quennet (Marburg)

Räume entdecken - Sprachkompetenz fördern. Ein Best-Practise-Beispiel aus der universitären CLIL-Ausbildung für Geographen (30 TeilnehmerInnen)

Joachim Grzega (Eichstätt)

Lernen durch Lehren (LdL) als Konzept zur Vermittlung von Fachkommunikationskompetenzen (30 TeilnehmerInnen)

Inga Harren (Bayreuth)

Fachliche Zusammenhänge präzise formulieren lernen – Sprachförderung im Unterrichtsgespräch (35 TeilnehmerInnen)

 

Patrick Grommes, Anneke Naumann, Jens Siemon (Hamburg)

Fachkommunikationskompetenzen mehrsprachiger SchülerInnen (35 TeilnehmerInnen)

Uta Großmann (Leipzig)

Inhaltliche Inkongruenzen bei der Fachtextrezeption in DaF seitens ausländischer Studierender der Wirtschaftswissenschaften (20 TeilnehmerInnen)

Birgit Beile-Meister /  Andrea Schilling (Münster)

Kommunikative Erfordernisse im juristischen Auslandspraktikum –

Didaktische Rückschlüsse für Fachsprachkurse Englisch (20 TeilnehmerInnen)

 

Juliane Krause / Nora Wetzel (Göttingen)

Herausforderungen der Experten-Laienkommunikation im Interaktionsrahmen Verwaltungam Beispiel des Projekts „Bürgernahe Verwaltungssprache im Landkreis Göttingen“, durchgeführt von der linguistischen Unternehmensberatung Sprachwerk (20 TeilnehmerInnen)

Liste der Vorträge 2011

Ina Karg (Göttingen)

Wie wird “Fachliches“ und dabei fachlich-fachwissenschaftlich Verantwortbares in Unterrichtswerken und Materialien für den Deutschunterricht vermittelt? (33 TeilnehmerInnen)

Barbara Schmidt-Thieme (Hildesheim)

Erklären können als professionelle Kompetenz von Lehrerinnen und Lehrern (23 TeilnehmerInnen)

Bernt Ahrenholz, Seanna Doolittle, Diana Maak & Julia Ricart Brede (Jena)

Sprachliche Mittel in Schulbuchtexten der Sekundarstufe (19 TeilnehmerInnen)

Marleen Häußler / Christian Efing (Heidelberg)

Sprachlich-kommunikative Implikationen fachlichen Lernens in der Ausbildung (22 TeilnehmerInnen)

Alexander Holste (Duisburg-Essen)

Vermittlung fachtextsortenspezifischer Stilkompetenz für kooperative Schreibprozesse in Großunternehmen (26 TeilnehmerInnen)

Simone Burel (Heidelberg)

Konstituierung von Identität in Unternehmenstextsorten (22 TeilnehmerInnen)

Maria Mushchinina (Freiburg)

Fachsprachlichkeit in der Wirtschaftskommunikation (am Beispiel des Russischen) (21 TeilnehmerInnen)

Ortrun Kliche (Köln)

Zwischen Wort und Zeichenstift: Medizinstudierende erklären PatientInnen einen Befund (18 TeilnehmerInnen)

Katja Klammer / Maciej Krysciak (Leipzig)

Denken und Schreiben im Fach: Der Denkstil in der Fachkommunikation (23 TeilnehmerInnen)

Veröffentlichungen aus dem Kontext der Sektionsarbeit

Es sind keine Veröffentlichungen aus der Sektionsarbeit von Seiten der Sektionsleitung betrieben worden.

 

Aktivitäten zwischen den Jahrestagungen

Außer der Teilnahme an den Beiratssitzungen haben keine Aktivitäten von Seiten der Sektionsleitung stattgefunden

Geplante Schwerpunktthemen (in den folgenden zwei Jahren)

  • Das Schwerpunktthema für beide Jahre soll lauten: Experten-Laien-Kommunikation. In diesem Rahmen sollen Beiträge zusammengeführt werden, die sich mit den verschiedenen fachsprachlichen Wissens- und Terminologieordnungen befassen, insbesondere dort, wo die fachsprachlichen Konzepte medial in eine multimedial rezipierende Öffentlichkeit geleitet werden, die nicht nur rezeptiv, sondern in hohem Maße auch als Entscheidungsträger gesellschaftlichen Einfluss ausüben. Fachsprachliche und fachliche Domänen werden dabei von nicht im Vorhinein nicht selektiert, sondern es wird versucht werden, verschiedene Bereiche zu integrieren.

 

Aarhus und Göttingen, im Januar 2012

 

 

Jan Engberg

Albert Busch